Mittwoch, 22. Juni 2011

So ich melde mich zurück. Nach unserem Trip in den Westen haben wir uns gedacht, dass wir mal wieder was für unsere Kinder machen müssen.

In den Ferien ist es hier so, dass die höheren Klassen eine Woche eher wieder in die Schule kommen, um sich auf die nächsten Examen vorzubereiten.

Also beschlossen Ann-Ki und ich mit den übrigen Kindern, die weder in die Schule müssen, noch ein zu Hause haben, eine Schnitzeljagt zu machen.

Wie gesagt, wie getan. Freitags noch ein paar Kekse und Bonbons eingepackt und los ging es.

Ich bin mit einer Hand voll Kindern voraus gegangen um die Spuren zu legen. Ann-Kathrin ist dann mit den restlichen Kindern unseren schönen Spuren gefolgt.

Nach gut 1 ½ Stunden hatte die zweite Gruppe uns dann gefunden und wir haben ein kleines Picknick gemacht. Für die Kinder war es vor allem mal schön das Gelände von Tania zu verlassen und natürlich war die Freude groß, Kekse zu essen ;-)

Dieses Wochenende war außerdem auch das Osterwochenende. Daher beschlossen wir mit ein paar Freunden ein Osterfrühstück zu machen, auch wenn wir wussten das so ein Frühstück hier nicht gerade üblich ist. Aber wir wollten auch unsere Traditionen etwas beibehalten, also Kochten wir Eier, schnitten Obst und Brötchen und als i-Tüpfelchen gab es dann noch Osterharibos :-)

Am nächsten Tag, also dem Sonntag, waren wir von einer befreundeten Familie zu einer Hochzeit eingeladen.

An der Kirche angekommen, waren schon sehr viele Leute da und wir konnten ahnen, dass das bei weitem noch nicht alle waren. Denn eine kenianische Hochzeit ist doch nicht mit einer deutschen zu vergleichen.

Nach der Trauung, die ziemlich schnell ging, sind alle zu einem nahe gelegenen Park gefahren, wo schon Zelte und ein Büfett aufgebaut waren. Außerdem die riesige Hochzeitstorte, die aber nicht an die Gäste, wie in Deutschland, verteilt wird, sondern an die Eltern des Brautpaares verschenkt wird.

Nachdem alle Gäste gegessen haben, ging es mit den traditionellen Tänzen los, was doch ziemlich interessant und lustig zu bestaunen war.

Gegen 17 Uhr waren wir dann aber so geschafft, dass wir nach Hause fuhren.

Das nächste Wochenende war ich mal wieder Martina in Nairobi besuchen und wir haben, wie kann es auch anders sein, Westlands, die Partymeile in Nairobi, besucht. Dies war auch mal wieder ein sehr witziger Abend. Am nächsten Morgen ging es dann für ein deftiges Frühstück zu Java.

















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