Im Mai stand dann bei uns die große Veränderung mit dem Schulbeginn an.
Denn von nun an sollten Ann-Kathrin und ich nicht mehr in der Schule arbeiten, sondern andere Tätigkeiten im Heim übernehmen.
Seit dem waren wir immer fleißig auf unserer Farm am schaffen, da dort auch ziemlich lange nichts mehr gemacht wurde. Das Gemüse konnte man kaum noch von dem Unkraut unterscheiden und so war erstmal Unkraut jäten unsere Arbeit.
Außerdem war der Wunsch unserer Gasteltern, dass wir 1-2 Mal in der Woche große Firmen in Nairobi zu besuchen, um nach Spenden zu fragen.
Für diese Arbeit haben wir dann eine Mappe zusammen gestellt, mit allen laufenden Projekten, die auf Grund von Geldmangel nicht zu Ende geführt werden können und allen weiteren Bedürfnissen.
Wir sind aber überraschender Weise meistens auf sehr positive Antworten, sowohl über das Projekt so wie über unsere Arbeit, getroffen.
Und wenn dann noch Tage in der Woche frei sind, wird die neue Nähmaschine zum reparieren der Hosen und Röcke benutzt oder es wird das Mittagessen für die Kinder zubereitet.
In diesem Monat haben wir auch mal wieder Besuch in Tania bekommen. Dieses Mal wollte Martina sich anschauen wie wir leben.
Mit ihr sind wir dann über unsere Märkte geshoppt und natürlich wandern gewesen.
Wir haben dann ein Picknick in unserer Oase gemacht und waren bei unserer Massai Mama zum Abendessen.
Das nächste Wochenende war auch schon verplant. Ann-Kathrin, Freunde von uns und ich sind am Sonntag nach Thika gefahren, um die Fourteen Falls anzuschauen.
Wie der Name schon sagt, sind es 14 kleine Wasserfälle nebeneinander.
Und da wir nun Resident von Kenia sind und keine Touristen mehr, kann man die ganzen Eintritte auch gleich besser finanzieren.
Ach und noch was :-)
neuerdings gibt es eine Joghurt Bar in Nairobi, an der man einfach nicht vorbei laufen kann, denn man nimmt sich einen Becher, kann sich beliebig viel von den ca. 12 verschiedenen Joghurtsorten hinein füllen. Dann das Beste, es gibt noch alle möglichen Früchte (sogar Himbeeren), Schokolade, Müsli und sogar Goldbären. Diese Leckereien kann man sich dann noch in seinen Becher füllen bevor er auf die Wage kommt. Aber der Geschmack lohnt sich jedes Mal wieder ;-)
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