Dienstag, 1. Februar 2011




























































Im Dezember hatten wir außerdem an einem Samstag die einige Doktoren, die Hörgeräte für die gehörlosen Kinder sponsern wollen in Tania. Alle kamen aus Holland, und mit einigen konnten wir uns sogar auf deutsch unterhalten.Mit den Besuchern wurden dann Bäume gepflanzt, so wie mit den meisten Besuchern.
An einem anderen Wochenende waren wir in Nairobi. Wir waren Freitags zur Graduation von dem Bruder von Ann-Ki´s Freundin eingeladen,der seinen Master gemacht hat. Auf dem Graduation Square in Nairobi war es super voll und es war sehr schwierig diesen Bruder zu finden, da wir beide nicht wussten, wie er aussieht. Nach der Zeremonie sind wir dann noch alle zusammen Pizza essen gegangen :-)
Am Abend fuhren wir dann weiter zu dem Cousin von Headrick, einem Bekannten von uns, der auch mal in Tania gearbeitet hat.Dieser Cousin sollte am nächsten Tag heiraten. In der Nacht als wir auf dem Weg zum Cousin waren gab es anscheinend Schießereien genau in einem Viertel wo wir durchgefahren sind, was wir am nächsten Morgen mitbekamen. Polizisten hatten Probleme mit Motorradfahren, irgendwann fingen die Motorradfahrer einfach an die Polizisten zu beschießen. Die Hochzeit war ganz nett, denn die Schwester und die Cousine waren super nett.
Übernacht haben wir uns ein Zimmer genommen, das doch eher eine kleine Absteige war :-D
Aber es war nicht teuer und wenn man nachts auf Toilette musste, hat man wenigstens die Sterne gesehen ;-)

An einem Donnerstag und Freitag sind wir mit den Kindern, die nicht in den Ferien nach Hause gehen, zu Sporttagen in ein anderes Kinderheim „Honura“ gefahren. Honura ist eine sehr schöne Einrichtung, wo es sogar eine Waschmaschiene gibt.
Angelommen in Honura hatten wir esrtmal fremde Kinder an den Händen und es war süß zu sehen, dass das unseren Kindern nicht so passte.
Das Sportangebot bestand aus Basketball, Fußball und Volleyball.
Unsere Mädchen holten den Pokal im Fußball, was alle riesig freute.



Weihnachten verbrachten Ann-Kathrin und ich hier in Tania. In Kenia wir jedoch erst am 25.12 gefeiert, weswegen wir am 24.12 auch nicht viel Zeit hatten für uns groß zu feiern.Wir mussten noch einiges einkaufen und ich habe am Mrogen noch mit 2 Freunden von uns, die in Kiserian wohnen, 6 Hühner geschlachtet. Deshalb haben wir uns Abends Nudel- und Tomatensalat gemacht und einen Weihnachtsfilm angeschaut, um auch am 24. das Gefühl von Weihnachten zu ahben. Später am Abend haben wir dann noch die Dinning-hall dekoriert, in der es das Essen geben sollte. Wir hatten ssogar einen großen Weihnachtsbaum. Am 25.12 machten wir ein Weihnachtsfrühstück mit den Kindern,alle haben sich total gefreut. Mittags gabs dann ein großes Buffet mit Chapati, Reis, Kohlgemüse, Spaghetti und Hünchen. Zum Essen kamen dann auch jede Menge Besucher, die ebenfalls Geschenke für die Kinder dabei hatten. Unter anderem Kekse, Bonbons, und Obst Wir veranstallteten anschließend einen Filmenachmittag, wo wir Mr. Bean schauten. Besonders unsere gehörlosen Kinder haben sich sehr amüsiert. Abend gaben wir dann die Schuluniform aus, die durch Ann-Kathrins Gemeinde gespendet wurde.

Am nächsten Morgen also am 26.12. um 6 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Karatina wo wir Silvester verbringen wollten. Für 10 Tagen entspannten wir bei der Familie von Joseph, einem Freund von uns.Wir schauten uns Wasserfällean, besichtigten das Baden Powell Museum und waren sogar an einem Mittag beim Braut frei kaufen dabei.Hier in Kenya muss der Bräutigam seine Zukünftige von ihren Eltern frei kaufen. Dazu lädt er zum Haus der Braut viele Freunde ein die ihn beim frei kaufen unterstützen sollen.
An Silvester gingen wir schön Essen und gingen später noch in einen Club, wie auch schon an einigen anderen Abenden.
Die Gegend in der wir wohnten, war außerdem sehr schön, da alles grün war und blühte.
Die Mutter von Joseph hatte auch einen riesigen Garten, wo sie Tee und Kaffee angepflanzt hat.
Von diesem Ort konnte man außerdem den Mount Kenya sehen :-)
Pünktlich zum Schulbeginn am 5.01.2011 sind wir dann wieder in Tania gewesen.


Am 4.01.2011 waren Ann-Ki und ich dann schon wieder in Tania, da wir ein Treffen mit allen Lehrern hatten.
Um 12 Uhr anstatt um 10 Uhr ging es dann endlich los mit der Besprechung.
Schon von Beginn an, hatte ich ein komisches Gefühl im Magen und fühlte mich etwas krank...pünktlich zu Schulbeginn.
Aber ich quälte mich dann die 4 Stunden durch die Besprechung, wonach ich mich erstmal übergeben musste.
Deshalb entschieden wir lieber direkt ins Krankenhaus zu fahren anstatt noch einen Tag zu warten.
Also ist dann Ann-Kathrin mit mir ins Krankenhaus gefahren, und allein schon die Fahrt war eine Totour.
Angekommen im St. Marrys Hospital hab ich dann natürlich mal den Malariatest bei mir selber gemacht ;-)
Die Auswertung durfte dann aber jemand anderes machen, da ich dann wieder einen längeren Aufenthalt auf der Toilette gehabt...
Die Auswertung hat dann gezeigt, dass ich Malaria habe...also Tabletten gekauft und wieder nach Hause.
Vorher mussten wir aber noch in den Supermartk um Toast für mich zu kaufen, da ich sonst nichts essen konnte.
Im Supermarkt bin ich dann fast umgekippt und ein Mitarbeiter musste mich dann auch noch schnell zur Toilette bringen, die echt im letzten Eck war....
Naja durch die Tabletten ging es mir dann 3 Tage später schon wieder besser ;-)

Am 9.1 sind wir dann auch in ein anderes Haus umgezogen, dass auch hier auf dem Gelände ist....für den Umzug brauchten wir aber schon eine Schubkarre, da wir zu viele Sachen haben ;-)


In den nächsten Wochen waren wir ziemlich beschäftigt mit der Schule, denn die Examen standen ja auch schon wieder vor der Tür und Ann-Ki hatte Geburtstag.

Ich bin jetzt mit Jacky, der Nichte unserer Gasteltern, in der 3. Klasse. Leider sind 2 Kinder meiner Klasse nicht wieder zurück gekommen, so dass es nur noch 4 Kinder sind.
Ich versteh mich aber dafür umso besser mit Jacky, die auch nur 3 Jahre älter ist als ich.

Vom 26.01-28.01 waren dann die Examen... allerdings war diese Zeit für mich und Ann-Ki sehr stressig, da Casper, der Leher der Special Class krank war.
Das hieß für uns, dass wir seine Klasse mit 13 Schülern, die unterschiedliche Behinderungen haben, übernehmen mussten.
In den 3 Tagen sind wir dann nur spatzieren gegangen, haben Spiele gespielt und ich habe ca. 20 Kinder die Haare rasiert.
Außerdem hatten wir für ein paar Tage eine Besucherin aus der Schweiz, mit der wir uns super verstanden haben und die uns tatkräftig unterstützt hat.

Am Freitag Nachmittag haben Ann-Ki und ich auch endlich mal einen Waschsalon auswendig gemacht...nach einem halben Jahr durften unsere Sachen dann auch endlich mal wieder eine Waschmaschine sehen und unsere Hände entspannen ;-)


Außerdem ist unser Hund Lilly vor ca.. 2 Wochen gestorben, nachdem es ihr schon länger so gut ging.
Und ich warte jetzt sehnsüchtig auf Dienstag, da Lina mich ja besuchen kommt :-)