Für den 27 und 28.11 hatten wir schon unser nächstes Abenteuer geplant....Wir waren von einem ehemaligen Achtklässler zu seiner Beschneidungsfeier eingeladen worden.
Dazu muss man sagen, das hier alle Jungs nach der 8 Klasse beschnitten werden.
Naja auf jeden Fall haben wir uns dann schon sehr früh aufgemacht, da man mit dem Matatu ca. 2 Stunden durch Maasailand fahren muss.
Bei Christopher, auch einem guten Freund von uns, angekommen, war seine ganze Familie und alle Nachbarn versammelt, nur Christopher war nicht da.
Aber wir haben uns an die Zeiten ja schon gewöhnt, so das uns so was nicht aus der Ruhe bringen kann.
In der Zeit, in der wir auf Christopher gewartet haben, sind wir mit den Kindern erstmal in die Wüste gelaufen um uns einen Fluss anzugucken.
Dabei haben wir gemerkt, dass wir echt nicht richtig angezogen sind, denn es war sehr heiß und staubig.
Als Christopher dann endlich kam, hatten wir ebenfalls schon eine Runde mit einer Nachbarin gedreht und Mittagessen gegessen.
Als er ankam wussten wir nicht so recht wie wir uns zu verhalten haben, denn die Frauen haben gesungen, die Mutter hat geweint und alle Männer standen vor seinem neuen Haus.
Den wenn ein Junge beschnitten ist, darf er nicht mehr mit der Mutter in einem Haus schlafen.
Als sich die ganze Situation beruhigt hatte sollten wir dann zu Christopher kommen, für den es das Größte war, das wir nur wegen ihm gekommen sind.
Als Geschenk gab es von uns ein Huhn und ein Foto von mir, da ich mit ihm, Joseph und Peter das Dach von dem Jungsschlafraum gestrichen habe.
Er hatte sogar Tränen in den Augen, was voll süß war.
Für die Nacht durften Ann-Kathrin und ich in dem Bett der Mutter schlafen, die allerdings nun mit den Kindern im Nachbarbett geschlafen hat
Christopher lebt auf dem Weg nach Magadi, es gibt nur eine Straße, und das Haus ist eine einfache Blechthütte.
Aber die Erfahrung war echt cool mal in einem Bett in der Wildnis zu schlafen, den die Geräusche in der Nacht sind einfach nur super.
Auch sehr interessant war die Toilette :-D
Ebenfalls Wellblech und zwar von alle Seiten, so dass man im dunkeln doch etwas Angst hat einzubrechen.
Anschließend sollte es nach Magadi weiter gehen, und zwar mit einem Brot LKW, wo wir eine ehemalige Lehrerin von unsere Schule besuchten und neben bei gleich auch den riesigen Salzsee begutachtet haben.
Allerdings fanden wir es dort einfach zu heiß ;-) so dass wir glücklich am Sonntag wieder nach Hause gefahren sind.
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