Sonntag, 1. Mai 2011





Im März hatten wir endlich unser Zwischenseminar in Nairobi. Dort haben wir eine Woche für kenianische Verhältnisse recht luxuriös gewohnt. Es war schön sich mal mit anderen Freiwilligen auszutauschen. Zusammen haben wir das SOS Kinderdorf in Nairobi besucht und die ein oder anderen Fragen und Probleme beseitigt.

Vom Seminar bin ich dann am 17.3. direkt zum Flughafen gefahren um Clemens abzuholen, der mich für 2 Wochen besuchen kam.

Das ganze war etwas stressig, da wir am gleichen Abend noch nach Mombasa aufbrechen wollten.

Also mit allen Sachen haben wir uns dann mit Joseph und Ann-Kathrin in Nairobi getroffen, um noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir für 8 Stunden im Bus sitzen würden.

Die Busfahrt ist aber eigentlich immer ganz schön, da man unteranderem durch einen Nationalpark fährt und mit Glück auch Elefanten sehen kann.

Am nächsten Morgen waren wir ziemlich früh in Mombasa und entschieden und dann ein TuckTuck zu nehmen. Das ist ein sehr beliebtes Vortbewegungsmittel an der Küste, da es schnell ist und jeden Stau umfahren kann.

Mit dem TuckTuck haben wir uns dann auf die Suche nach einem Hostel gemacht, das wir zuvor aus dem Internet rausgesucht haben…dies gestaltete sich aber dann doch nicht so einfach, so dass wir dann einfach das nächste Hotel nahmen, welches unseren Weg kreuzte.

In dem Hotel angekommen staunten wir nicht schlecht, denn es hatte sogar einen Pool und die Zimmer sahen auch sehr gut aus. Es war zwar nicht das günstigste, aber da wir müde und hungrig waren, gaben wir uns geschlagen und mieteten uns für 2 Nächte ein, bevor es zu dem nächsten Hotel ging, dass eine riesige Dachterrasse hatte, von der man einen schönen Ausblick über Mombasa hatte. Wir besichtigten in den vier Tagen Fort Jesus, die Altstadt von Mombasa, den alten Hafen und einige Strände. An einem der Strände haben wir uns ein Tretboot gemietet um mal etwas weiter rauszufahren. Dies war sehr lustig, denn Joseph ist gerade dabei schwimmen zu lernen und hatte aus diesem Grund einen Schwimmreifen….nur leider war die Strömung so stark, dass es immer abgetrieben wurde. So hatten wir anderen ein gutes Stück Arbeit ihn immer wieder zurück zu holen.

An Ann-Kathrins und Josephs letztem Abend waren wir dann indisch essen, welches es überall in Mombasa gibt. Das Essen sah sehr schön aus vielleicht auch schön scharf, war aber sehr lecker.

Anschließend haben Clemens und ich die beiden noch zum Bus gebracht bevor wir wieder in unser Hotel gefahren sind.

Am nächsten Tag haben wir aber beschlossen dieses mysteriöse Hostel zu suchen. Dieses Mal mit Erfolg. Unser Weg hat uns zwar nach Mtwapa verschlagen, was aber nicht weiter schlimm war. Denn der Weg hatte sich mehr als gelohnt, denn The Beach Africa war einfach wunderschön und dazu noch sehr günstig.

Ein riesen Pluspunkt war natürlich auch, dass die kleinen Hütten in denen man schläft direkt am Meer liegen.

Clemens und ich haben uns dann mal so richtig entspannt und am Strand gelegen und gut gegessen. An einem Tag haben wir uns dann noch für eine Schnorchel Tour entschieden, die super lustig war, da wir 3 lustige Mitfahrer hatten.

Unter Wasser hat man dann auch die ganze Vielfalt des indischen Ozeans gesehen, angefangen von Fischen aller Art bis hin zu Seesternen mit einem Durchmesser von 30 cm.

Nachdem wir dann wieder in Nairobi waren, haben wir erstmal einen Kälteschock bekommen und dann in Tania erstmal…gefühlte 20 °C kälter.

Nach einigen Tagen Erholung sind Clemens und ich nach Nairobi gefahren um uns dort alle Märkte und Sehenswürdigkeiten anzusehen.

Am 4.4 ging es dann für Clemens zurück nach Botswana und für mich ging es auch direkt weiter ohne auch nur eine kleine Pause…denn immerhin muss ja der Reiseführer weiter abgearbeitet werden ;-)





























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen