So endlich mein erster Eintrag aus Kenia...
Nach einem tränenreichen Abschied am 28.8. ist schon allerhand passiert.
Das erste spannende Erlebnis war natürlich der Aufenthalt in Dubai (5 Stunden) und die sorge um meinen Koffer.
Den mein Koffer und der Koffer von Martina wurden schon in Düsseldorf vertauscht, allerdings hatten wir gedacht das das nicht so schlimm sein würde da wir eh zusammen fliegen.
Doch dann stellte sich heraus, dass sie einen Flug später hatte...
Naja ich habe dann erstmal ihren Koffer mitgenommen, als wir von unserem Mentor David abgeholt wurden.
Nach ca. 1 Stunde wurden wir dann auf unsere Nachtquartiere aufgeteilt.Für mich und Ann-Kathrin,
mit der ich für ein Jahr zusammenlebe, und 3 anderen Mädchen nach Ngong.
Ngong liegt auch etwas außerhalb von Nairobi und von dort sind es noch 15-20 Minuten nach Kiserian.
In Ngong sollten wir für 2 Nächte in einer Wohnung mit den anderen leben.
Die Wohnung war schon einmal gewöhnungsbedürftig ;-) die Klobrille war z.B. mit Panzerband zusammengeklebt.
Dann der erste Schock, David meinte zur Begrüßung sollen wir ein typisches Maasaigetränk bekommen....heiße Milch mit Blut.
Besonders ein Schock für Ann-Kathrin, da sie Vegetarierin ist.
Naja das war wohl das erste Mal das wir den kenianischen Humor kennengelernt haben aber bei weitem nicht das letzte Mal :-D
So nach dem Abendessen im benachbarten Haus mussten wir feststllen das die die Betten nicht sonderlich sauber waren, daher haben Anki und ich dann die ersten beiden Nächte in dem unteren Teil eines Doppelbettes geschlafen-sehr kuschelig.
Was noch dazu kam war, dass ich ja nur mein Handgepäck bei mir hatte, da mein Koffer ja vertauscht wurde.
Am Dienstag ging es dann endlich zu den Projekten :-)
Freude kam auf als wir aus der Stadt rausfuhren in die Berge, wo die Aussicht echt unbeschreiblich ist was ihr auch noch auf den Bildern sehen werdet.Wer aber einen empfindlichen Magen hat sollte lieber nicht nach Kenia fahren, da hier echt riesige Schlaglöcher in den Straßen sind, durch die durchgebrettert wird.
Der Ort an dem unser Projekt liegt heißt Corner Baridi, was auf kisuaheli kalte Ecke heißt. Und schon an dem ersten Morgen machte Ort seinem Namen alle Ehre.
In Tania angekommen wurden wir so gleich von unseren Gasteltern sehr herzlich empfangen...
In der Küche haben wir dann auch so gleich deren Tochter Rose, die Cousine Jacky und die Köchin Grace kennen gelernt.
Danach wurde uns erstmal das Anwesen gezeigt (2 Stunden), was echt beeindruckend ist, denn es ist riesig.
Ein riesiger Garten wo allerhand angepflanzt wird was echt praktisch ist.
Dann das Schulgrundstück das nochmal so groß ist und natürlich allerhand Nutztiere.
Unser zukünftiges Zimmer wurde an diesem Tag erstmal noch gebaut.
Aus einem großen Raum wurden 2 kleinere gemacht, wovon eins unseres sein sollte.
Natürlich haben wir auch schon gleich die ersten Kinder kennengelernt, allerdings sind bis zum 8.9. noch Ferien, daher sind nur ca. 30 von 165 Kinder im Projekt.
In den folgenden Tagen haben wir uns erstmal das Grundstück genau angeschaut und die ersten Freundschaften geschlossen und natürlich den Opa kennen gelernt mit dem ich auch schon den ein oder anderen Spaß hatte, weil er sich meinen Namen einfach nicht merken kann...
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